Mitte Zwanzig war Karri als sie nach ihrer zweiten Schwangerschaft positiv getestet wurde. Die Ärzte rieten ihr, ihr Testament zu machen. Die AIDS Medikamente nahm sie vertrauensvoll. Sie galt als Musterbeispiel einer AIDS Patientin, bei Ärzten und Schwestern beliebt. Das änderte sich schlagartig, als Karri sich nach 11 Jahren, vielen Nebenwirkungen und gründlicher Recherche über die Hintergründe von HIV dazu entschied, die Medikamente abzusetzen. Vier Jahre lebte Karri ohne Medikamente besser als jemals zuvor seit ihrer HIV-Diagnose. Doch die Medikamente hatten ein Loch in ihren Darm gefressen, auf der Suche nach einem Arzt verblutete sie fast. Fünf Ärzte lehnten es ab, sie zu operieren, weil sie diese HIV-Diagnose hatte und die Medikamente nicht einnahm. Um eine Operation zu bekommen, musste sie der Infusion mit Ganciclovir zustimmen, sie erblindete kurz darauf und verlor ihr Sprachvermögen. Sie starb am 26. April 2011. „I WON’T GO QUIETLY“ ist ihr Vermächtnis an uns.